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Ein Knistern liegt in der Luft und Elmsfeuer beginnt die Umgebung zu zeichnen. Es schmiegt sich um jede Kontur. Selbst an deinem Arm siehst du es. Mit einem Mal, aus dem Nichts, spannt sich vor dir ein lilafarbenerBogen ausLicht auf. Seine intensive Farbe erzeugt den Eindruck einer schattenhaften, skurilen Traumwelt. In der Mitte des lila Bogens ist tiefste und reinste Schwärze. Alle Geräusche vertummen mit einem Mal. Es herrschst Stille bis auf ein gespanntes Knistern. Ein intensiver Ozongeruch kitzelt in der Nase. Deine Haare am Nacken und deinen Unterarmen richten sich energiegeladen auf. Du näherst dich… oder wirst du angezogen? Es ist unwiderstehlich. Wenige Schritte davor… und dann tauchst du ein. Jetzt ist alles dunkel. Du fällst und fällst, unendlich lange und doch nur einen Moment. Was bedeutet schon Zeit. Und dann… dann  purzelst du auf einen weichen Rasen... Um dich herum wird es unangenehm hell und du saugst eine kühle, klare Luft in deine Lungen. Deine Augen sind noch geblendet vom plötzlichen Licht, da tritt eine Gestalt zu dir...

 
"DRIE EI RANIT SET AKRELL, Willkommen Wanderer der Welten, willkommen in Tanelidorn."
 

Es spricht eine leise Stimme, doch du hörst sie eigentlich nicht. Du weisst nicht von wo sie her kommt, nur dein Verstand sagt dir, sie muss von der Gestalt kommen, deren Mantel sich in einem nicht vorhandenen Wind wellenartig bewegt. Die Kapuze des tiefschwarzen Mantels ist über das vermeintliche Gesicht gezogen, und nicht einmal Hände kannst du erblicken. Die ersten Worte entlocken dir ein schaudern und das Gefühl einer Kälte, die bis in dein Knochenmark vordringt. Das Gefühl, als schütte dir jemand einen Eimer Wasser voll mit Eiswürfeln darin über den Kopf. Etwas in dir sagt , du solltest hier nicht allzulange verweilen. Ist es dein sechster Sinn der sich meldet?

 
"Wähle deinen Weg Wanderer, und lebe wohl. ELT ANAN TILL."
 

…dann stehst du alleine. Um dich herum erblickst du einen Steinkreis großer, grauer, aufgerichteter Quader umgeben von einem noch größeren Kreis aus riesigen alten Eichenbäumen. Hinter dir, in der Mitte der Kreise, erblickst du zwei weitere Quader und mit einem KNALL, wie bei einer Peitsche, bricht dieser lilane Torbogen gerade spurlos in sich zusammen, der sich eben noch dazwischen befand. Nichts deutet mehr auf seine Existenz hin. Absolute Stille für einen Moment. Die Natur schweigt erfürchtig. Und du bist alleine.

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